Strom aus Sonnenenergie – So vereinfachen Sie Ihre Photovoltaikanlage mit der neuen Vereinfachungsregel

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Zusammenfassung

Die Vereinfachungsregelung für Photovoltaik-Anlagen ist eine Möglichkeit für Betreiber von Kleinanlagen, den bürokratischen Aufwand bei der Einspeisung ins öffentliche Netz zu minimieren. Hierbei müssen sie lediglich eine geringere EEG-Umlage zahlen, ohne dass eine Messung des eingespeisten Stroms vorgenommen wird. Der folgende Artikel erklärt die Vorteile und Bedingungen der Vereinfachungsregelung sowie die potenziellen Nachteile für die Anlagenbetreiber.

Was ist die Vereinfachungsregelung für Photovoltaik-Anlagen?

Die Vereinfachungsregelung ist eine besondere Form der Einspeisevergütung, die für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 10 kW in Anspruch genommen werden kann. Hierbei entfällt die zwingende Messung des tatsächlich eingespeisten Stroms ins öffentliche Netz. Stattdessen wird ein Pauschalwert zugrunde gelegt, der sich aus dem Jahresertrag der Photovoltaikanlage ergibt. Dieser Pauschalwert wird mit einem Fixpreis multipliziert und ergibt die Vergütung für die eingespeiste Energie.

Was sind die Vorteile der Vereinfachungsregelung?

Die Vereinfachungsregelung bietet für Anlagenbetreiber zahlreiche Vorteile. So entfallen beispielsweise die Kosten für die Anschaffung und den Einbau von geeigneten Messgeräten. Ebenso entfallen die Kosten für die Wartung und Prüfung dieser Geräte. Durch die pauschale Vergütung wird zudem der bürokratische Aufwand für den Anlagenbetreiber minimiert. Dies ist insbesondere für Kleinanlagen von Vorteil, da hier der administrative Aufwand oft nicht im Verhältnis zum Ertrag steht.

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um die Vereinfachungsregelung nutzen zu können?

Allerdings gelten bestimmte Bedingungen für die Inanspruchnahme der Vereinfachungsregelung. So darf die installierte Leistung der Photovoltaikanlage nicht über 10 kWp liegen. Weiterhin darf die Anlage ausschließlich aus Standardkomponenten bestehen und muss innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach Inbetriebnahme angemeldet werden. Wird die Anmeldefrist verpasst oder die entsprechenden Voraussetzungen nicht erfüllt, kann die Vereinfachungsregelung nicht genutzt werden.

Wo liegen die potenziellen Nachteile der Vereinfachungsregelung?

Das erhebliche Einsparpotential, das die Vereinfachungsregelung bietet, kann zugleich auch zu einem Nachteil führen. Hierbei besteht die Gefahr, dass die Betreiber auf die Qualität der Anlagentechnik und der Komponenten verzichten, um die Kosten gering zu halten. Dies kann sich langfristig durch niedrigere Erträge oder höhere Wartungskosten bemerkbar machen. Weiterhin ist zu beachten, dass sich die Vergütung bei Veränderungen der Erträge oder EEG-Umlagen ändern kann, was für den Anlagenbetreiber Risiken birgt.

Wie lässt sich die Vereinfachungsregelung in Anspruch nehmen?

Um die Vereinfachungsregelung nutzen zu können, muss eine bestimmte Frist eingehalten werden. So ist die Anlage innerhalb von sechs Monaten nach Inbetriebnahme bei der Bundesnetzagentur anzumelden. Hierbei müssen die technischen Eigenschaften der Anlage sowie die installierte Leistung angegeben werden. Ebenso muss der Betreiber eine Erklärung zur Inanspruchnahme der Vereinfachungsregelung abgeben. Erst nach erfolgreicher Anmeldung kann die pauschale Einspeisevergütung in Anspruch genommen werden.

Häufige Fragen zu Vereinfachungsregel Photovoltaik

Was sind die Kosten für die Anmeldung der Vereinfachungsregelung?

Die Anmeldung der Vereinfachungsregelung ist kostenfrei.

Was passiert, wenn ich die Frist für die Anmeldung verpasse?

Wenn die Frist für die Anmeldung verpasst wurde, kann die Vereinfachungsregelung nicht mehr in Anspruch genommen werden. Es muss dann die normale EEG-Einspeisevergütung beantragt werden.

Wird bei der Vereinfachungsregelung der eingespeiste Strom gar nicht gemessen?

Bei der Vergütung nach Vereinfachungsregelung wird der eingespeiste Strom nicht direkt gemessen. Stattdessen wird ein Pauschalwert zugrunde gelegt.

Ist die Vereinfachungsregelung für alle Photovoltaikanlagen mit einer Leistung bis zu 10 kWp möglich?

Nein, die Anlage darf ausschließlich aus Standardkomponenten bestehen und bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen.

Was passiert, wenn die Erträge der PV-Anlage sinken?

Wenn die Erträge der Anlage sinken oder sich EEG-Umlagen ändern, kann sich die pauschale Vergütung ändern. Für den Anlagenbetreiber besteht in diesem Fall ein gewisses Risiko.

Über SH Photovoltaik
SH Photovoltaik ist ein renommierter Photovoltaikanbieter in Schleswig-Holstein mit Standorten in der gesamten Region. Unser Expertenteam bietet aktuelle Informationen und praktische Ratschläge zur Solartechnologie, Installation und Wartung. Für Fragen und Anliegen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns, um gemeinsam eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten. Mehr über uns.